3-Länder-Tennis 60-plus

Sommersaison 2019

Vor 10 Jahren als Hobbyrunde Bodensee im Dreiländereck vom TC Oberreitnau initiiert, hat die frei organisierte Doppel-Spielrunde mit Mannschaften aus dem Allgäu, Bayern, Württemberg und Vorarlberg zwischenzeitlich ein recht ansehnliches Spielniveau erreicht, so dass man eigentlich nicht mehr mit Hobbyspielern erfolgreich antreten kann.

Nachdem Langenargen mit Klaus Kloth auch einen Herren-60-Oberligaspieler und mit Frank Müller-Thoma einen Herren-70-Oberligaspieler einsetzen konnte, hat man zum Schluss der Runde doch noch aufhorchen lassen.

Lauterach – bis dahin ungeschlagen – verlor gegen Langenargen 1:2, Kressbronn dann im Halbfinale ebenfalls 1:2 und Wasserburg am 19. Juni erneut 1:2. Somit erreichte man am Finaltag in Lauterach doch noch den 9. Platz. Gespielt wurden während der letzten 7 Wochen jeweils wöchentlich 3 Doppel (6 Spieler/Innen pro Mannschaft). Langenargen gegen Oberreitnau (1:2), gegen Wangen (1:2), gegen Hörbranz (0:3), wobei gegen Oberreitnau ein Matchteabreak den Ausschlag zum verlorenen Turnier gab. Gegen Kressbronn wurde das entscheidende
Matchteabreak von den beiden eingesetzten Damen Karin Dostal und Gisela Scherbarth gewonnen und damit das Turnier 2:1.

Insgesamt hatten alle Spieler/Innen viel Spaß an den Turnieren und vor allem an der freundschaftlich-sportlichen Atmosphäre. Das Schöne dabei ist auch, dass man andere Gegner und auch die Tennisanlagen der Gastgeber kennenlernen darf. Außer den oben abgebildeten (v.l.) MF Hermann Hauser, Kurt Schmitt, Karin Dostal, Klaus Kloth, Frank Müller-Thoma und Hans Kretschmer spielten in der diesjährigen Runde noch Gisela Scherbarth, Dieter Haase und Wolfram Bader. Zum Team gehören zudem noch Michael Lünnemann und Gerhard Buhmann.

Die gesamte Internat. Bodeenseerunde 60+ wurde in zwei Gruppen gespielt, Gruppe A mit 6 Mannschaften, Gruppe B heuer nur mit 5 Mannschaften. Gesamtsieger wurde am Finaltag in einem spannenden Endspiel Wangen vor Wolfurt, Dritter Lindau. Die weiteren Platzierungen: Lauterach, Nonnenhorn, Sigmarszell, Hörbranz, Oberreitnau, Langenargen, Wasserburg, Kressbronn.

(v.l.) MF Hermann Hauser, Kurt Schmitt, Karin Dostal, Klaus Kloth, Frank Müller-Thoma und Hans Kretschmer

Sommersaison 2018

Ursprünglich als „Internationale Hobbyrunde“ gegründet, hat die privat organisierte Turnierserie sich nicht nur in der Anzahl der teilnehmenden Mannschaften gesteigert, sondern auch das Spielniveau darf als recht gut bezeichnet werden. Seit 2017 firmiert diese Runde unter dem besser passenden Namen „3-Länder-Tennis 60-plus“. 12 Mannschaften spielen zu Beginn der Tennissaison 2018 in zwei Gruppen gegeneinander. Danach werden die Sieger zwischen den Rängen der beiden Gruppen ermittelt.

Sommersaison 2017

Im östlichen Bodenseeraum / Allgäu besteht seit ca. einem Jahrzehnt eine Hobbyrunde, seit 2017 unter dem besser passenden Namen „3-Länder-Tennis 60-plus“. Diese wird ohne jegliche Verbands“einmischung“ privat organisiert, aber nicht weniger professionell.
Der TCL nahm auf Initiative von Klaus Kloth nun im Jahre 2017 erstmals an dieser Runde teil, die immerhin von 12 Clubs beschickt wird. Die Organisatoren sitzen in Sigmarszell und machen das „spitze“, zwei Wangener Clubs, Oberreitnau, Nonnenhorn, Lindau, Wasserburg, Kressbronn, Hörbranz, Wolfurt sowie Lauterach aus dem Vorarlbergischen und erstmals machte nun auch Langenargen mit. Eine Mannschaft besteht aus 6 Spielern, dabei dürfen auch Damen mit eingesetzt werden, gespielt wird ab Mai jeweils mittwochs und zwar pro Spieltag nur drei Doppel. Der letzte Spieltag fand in 2017 mit allen Mannschaften beim TC Wangen statt.
Mit einer größtenteils aus Hobbyspielern bestehenden Truppe startete Langenargen recht positiv, musste aber schnell feststellen, dass Hobby eine nicht ganz passende Bezeichnung für diese Runde war: Da traten recht starke Spieler mit sichtbarer Turniererfahrung an, was auf Langenargener Seite auch mehrere 0:3-Niederlagen erklären lässt. Trotzdem belegte Langenargen in der ersten Saison hinter Kressbronn den 10. Platz von 12 teilnehmenden Mannschaften, was nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen war, dass dann doch noch erfahrene Mannschaftsspieler die Hobbyler verstärkten. Der TC Lindau durfte beim Abschlusstag in Wangen punktgleich mit dem TC Hörbranz zum x-ten Male den Wanderpokal in Empfang nehmen. Bemerkenswert am Rande: In Lindau spielte auch Schönheitschirurg Dr. Mang im ersten Doppel mit und schlug zusammen mit dem alten Fussballer Claus Cleve das Langenargener Doppel Dieter Haase und Hermann Hauser in weniger als einer Stunde 6:0 / 6:0. Dabei mussten die Langenargener anerkennen: Dr. Mang spielt ein hervorragendes Tennis. Trost für die Dieter und Hermann: Dr. Mang schlug wenigstens keine Gesichts-Schönheitskorrekturen bei seinen beiden Gegnern vor.
In der recht kameradschaftlich verlaufenen Runde mit netten abschließenden Hocks nach den Spielen gilt der Grundsatz: „Spaß am Spiel und geselligem Zusammensein“. Übrigens: Jeder – Gäste und Gastgeber – bezahlt sein Essen und die Getränke selbst, lediglich die Bälle treten zur Hälfte als Unkosten für den Club in Erscheinung.
Es spielten heuer: Hermann Hauser (MF), Janke Osswald, Haase Dieter, Renz Hans-Ulrich, Schmitt Kurt, Dostal Karin, Blaha Karl, Späth Manfred, Bader Wolfram, Mehl Ingolf, Lünnemann Michael, Hauser Ursula, Buhmann Gerhard, Merle Otto, Schwenk Reinhard, Müller-Thoma Frank, Keppeler Ernst, Lothar Truöl.
In 2018 will man wieder an der Runde teilnehmen, hat bereits von den Organisatoren die Zusage, seine Heim- und auch Auswärtsspiele jeweils donnerstags austragen zu dürfen, so dass doch mit einigen Verstärkungen aus dem Seniorenbereich operiert werden kann.